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Zum fünften Mal ist das LWL-Industriezentrum Zeche Hannover in Bochum am 12. / 13. Mai 2007 Gastgeber für Dampffahrzeuge jenseits der Schiene aus Westeuropa und den USA. Mit 22 originalen historischen Maschinen, über 20 originalgetreuen Nachbauten sowie zahlreichen Modellen und Modellschiffen ist das Dampf-Festival Ruhrgebiet das größte seiner Art in Deutschland. Einzigartig ist das großzügige Freigelände: Auf dem Rundweg um das denkmalgeschützte Zechengebäude von 1858 kommen die dampfgetriebenen Straßenwalzen, Traktoren, LKW und PKW richtig in Fahrt. Rauchende Schlote, heißer Dampf und das Schnaufen der Maschinen lassen vor dem mächtigen Malakowturm der Zeche Hannover die Vergangenheit lebendig werden. Die Besonderheit: sämtliche Maschinen stehen unter Dampf und sind im Fahrbetrieb zu erleben. Die größte und älteste Dampfmaschine beim Dampf-Festival Ruhrgebiet ist die Fördermaschine der Zeche Hannover. Seit 1893 bildet sie das Herzstück der Zeche und ist damit die älteste Fördermaschine des Ruhrbergbaus am Originalstandort. Bei Schauvorführungen setzt die Maschine die mächtige Koepescheibe in Bewegung, gesteuert durch Druckluft und angetrieben mit einem Elektromotor. Daneben zeigen Modellbauer aus dem Ruhrgebiet in einer eigenen Ausstellung detailgetreue Kleinmodelle von Dampfmaschinen, Gas- und Heißluftmotoren, die in Aufwendiger Heimarbeit erstellt wurden. In einer eigens angelegten Wasserlandschaft tummeln sich Modelle von Raddampfern, Dampfbooten und Schleppern im Dampfbetrieb. Die passende Atmosphäre bereitet die Sail Jazz Band mit schwungvollem Dixieland und Jazzmusik. Leider hat das Wetter es nicht so gut mit den Schaustellern gemeint, an beiden Tagen regnete es nahezu ohne Unterbrechung.